Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hat rund zwei Wochen vor der Leichtathletik-WM in Tokio einen vielversprechenden letzten Härtetest absolviert. Die Olympia-Zweite von Paris sprang beim Diamond-League-Finale in Zürich auf 6,92 m und musste sich lediglich ihrer italienischen Rivalin Larissa Iapichino geschlagen geben. Die Hallen-Europameisterin sicherte sich am Donnerstagabend mit nur einem Zentimeter Vorsprung den Sieg (6,93). Mihambo, der in langer Hose einmal mehr im letzten Durchgang ihr bester Versuch des Tages gelang, hat in diesem Sommer bislang einmal die 7-Meter-Marke geknackt.
In London war die 28-Jährige auf 7,01 m geflogen. Ihre Bestleistung aus dem Jahr 2019 liegt bei 7,30. Bei der Weltmeisterschaft, die vom 13. bis 21. September in Japans Hauptstadt über die Bühne geht, könnte Mihambo sich zum dritten Mal zur Weltmeisterin krönen. Die Athletin der LG Kurpfalz hatte erstmals 2019 bei der WM in Doha triumphiert, auch in Eugene 2022 war die zweimalige Europameisterin nicht zu schlagen. Die WM-Titelkämpfe 2023 in Budapest verpasste sie verletzt. Im Zürcher Letzigrund wurden am Donnerstag die letzten der 32 Gesamtsieger in der diesjährigen Diamond-League-Saison gekürt. Insgesamt wird in diesem Jahr eine Rekordsumme von 9,24 Millionen Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet.
Quelle: AFP/SID